Positive Nachrichten für Objekt Angerstraße

Es gibt gute Nachrichten für unser potentielles Kita-Objekt in der Angerstraße (ehemals Amtsgericht).

Wir haben eine Begehung mit Verantwortlichen des Jugendamtes, Landesjugendamtes und Gesundheitsamtes in den Räumlichkeiten in der Angerstraße durchgeführt. Die Rückmeldung war zunächst positiv. Momentan gibt es keine Ausschlußkriterien für eine Nutzung als Kindertagesstätte. Wir müssen jetzt jedoch das Raumkonzept etwas überarbeiten, um die gesetzlichen Vorgaben, welche wir bisher nicht kannten, konzeptionell einzuarbeiten. 
Weiterhin müssen wir Fragen bezüglich der Integration klären. Die Räumlichkeiten befinden sich zwar im Erdgeschoss, jedoch müssten entsprechende Umbaumaßnahmen durchgeführt werden, damit wir Integrativplätze anbieten können. Derzeit planen wir mit 3 Integrativplätzen.
Große Schwierigkeiten bereitet uns derzeit der anliegende Parkplatz. Es gibt derzeit keine zum Gebäude hin anliegende Außengrünfläche, welche von den Kindern genutzt werden kann. Man muss zunächst einen Parkplatz überqueren, um auf eine ca. 250 m² große Freifläche zu gelangen, welche wir laut Aussage des Vermieters als Außenspielplätze nutzen können. Jedoch ist zu erwarten, dass Abgase der Fahrzeuge des anliegenden Parkplatzes herüberwehen könnten. Auch befinden sich direkt vor dem geplanten Kita-Objekt Parkplätze. Der Abstand zu den Fenstern der Räume beträgt lediglich 3-4 Meter und die Fahrzeuge stehen meist mit dem Auspuff den Fenstern zugewandt. Auch dies stellt ein Risiko dar, da die Abgase somit in die Räumlichkeiten gelangen könnten. Wir werden nun mal mit dem Vermieter prüfen, ob wir eine Lösung finden können. Möglicherweise können wir einige der Stellplätze entfernen lassen. 

 

Weiterhin führen wir gerade erste Gespräche mit Jürgen Brehme, Geschäftsführer des freien Trägers der Jugendhilfe "Freier Kindergarten e.V.". 
Das Jugendamt hat uns mehrfach deutlich gemacht, dass in Leipzig eine Kita-Elterninitiative in dieser Größe (geplant sind 20-25 Kitaplätze) als eigenständiger Träger nicht erwünscht ist. Uns wurde mit Nachdruck angeraten, uns einen Träger zu suchen, unter dessen "Dach" wir gehen können. Wir vermuten, dass das Jugendamt Schwierigkeiten damit hat, viele kleine Träger respektive Elterninitiativen zu verwalten. In anderen westdeutschen Städten oder in Berlin ist dies überhaupt kein Problem. In Berlin gibt es laut Aussage des Dachverbandes für Elterninitiativen "Bage e.V." mehrere hundert dieser kleinen Träger-Elterninitiativen. Warum dies in Leipzig nicht möglich sein soll, ist uns unklar. Deshalb haben wir uns auf die Suche gemacht um einen Träger zu finden, der gut mit Elterninitiativen umgehen kann und dessen Autonomiebedürfnis und besonderes Konzept berücksichtigen vermag. Da der "Freie Kindergarten Leipzig e.V." selbst eine Elterninitiative ist und die besonderen Gegebenheiten von Eltern-Inis gut kennt, sind wir einer Zusammenarbeit sehr positiv eingestellt. 

 

Geschrieben von Daniel Bäde


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